PFADFINDEN

„Pfadfinder*innen, sind das nicht die die von Haus zu Haus ziehen und Kekse verkaufen?“

„Nein nein, die leben im Wald und kommen nur raus bei Vollmond.“

Wenn du noch nie etwas vom Pfadfinden gehört hast könntest du wahrscheinlich so oder so ähnlich über uns denken.
Tatsächlich ist es auch für uns gar nicht so einfach zu benennen, worin der Kern des Pfadfindens liegt. Trotzdem findest Du hier einen Versuch. Aber noch besser ist es, wenn Du einfach mal vorbei schaust und dir selbst einen Eindruck verschaffst.

Was ist eigentlich Pfadfinden?

Pfadfinder*innen sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die zusammen etwas erleben möchten.

Die Pfadfinder*innenbewegung

Zeltlager gehören zum Pfadfinden einfach dazu. Eine Nacht im Zelt mit guten Freund*innen ist immer etwas Besonderes.

Jede Woche trifft man sich in der Stufe zur Gruppenstunde. Die Stufe besteht aus Gleichaltrigen. Die Gruppenstunden werden abwechslungsreich für, mit und von den Gruppenkindern und Jugendlichen gestaltet. Von Spielen draußen und drinnen über Basteln bis hin zu kleinen Projekten (zum Beispiel zu aktuellen gesellschaftlichen Themen) kann alles dabei sein.

Neben den Gruppenstunden sind wir als Stamm gemeinsam unterwegs: Am Pfingstwochenende und im Sommer in den Zeltlagern und auch zwischendurch mit der Stufe an Wochenenden.

Pfadfinder*innen gibt es nicht nur in ganz Deutschland, sondern auf der ganzen Welt. Deshalb passiert es häufig, dass wir im Sommerlager Pfadfinder aus anderen Ländern treffen. Toll, wenn man direkt eine Gemeinsamkeit hat: die Leidenschaft fürs Pfadfinden.

Antworten auf die Frage „Warum bist du Pfadfinder*in?“ sind wahrscheinlich so vielfältig, wie wir Pfadfinder*innen selbst. Wir haben hier ein paar Beispiele für euch:

„Nirgendwo anders kann man so gut in Abenteuer aufbrechen wie beim Pfadfinden: Geländespiele, Hikes*, unberührte Natur oder internationale Begegnungen – man wächst über sich hinaus und nimmt Erlebnisse mit, die man nie vergisst.“

*Bei einem Hike wandert und zeltet jede Gruppe mehrere Tage/Nächte, natürlich in Begleitung ihrer Hike-erfahrenen Leiter*innen. Den Weg und das Ziel kann die Gruppe dabei selbst gestalten.

 „Bei meinem Stamm sein ist immer als würde ich in eine andere Welt eintauchen: Egal, was mich vorher beschäftigt hat, hier ist es unwichtig und solange ich hier bin, kann ich endlos Spaß haben und ausleben, wie verrückt ich manchmal gerne bin. Wenn ich dann wieder zurück bin, vermisse ich das ein bisschen. “

„Man lernt fürs Leben.“

„Um all das weiterzugeben, was ich durchs Pfadfinden erleben durfte und weil ich stolz darauf bin Teil dieser weltweiten Bewegung zu sein.“

 „Bei Pfadfinderaktionen trifft man auf die unterschiedlichsten und spannendsten Menschen und pflegt dabei eine einmalige Gesprächskultur, die für alle Beteiligten gewinnbringend ist.“

„Wenn man Pfadfinder*innen lange kennt wird daraus Freundschaft auf einem neuen Level, weil man sich in allen Lebenslagen kennt und diese zusammen durchgemacht hat, man „wohnt“ in Lagern ja quasi zusammen. Daher kommt dann auch dieses Zuhause-Gefühl.“

Es gibt noch unzählige andere Gründe Pfadfinder*in zu sein. Am einfachsten findest Du es heraus, wenn Du es selber mal ausprobierst.

Auf den Seiten unsere Bundesverbandes findest du auch nochmal ausführlichere Informationen. Für den Fall, dass Du lieber noch etwas lesen möchtest, bevor Du uns in einer der Gruppenstunden besuchen kommst.

Und was sagst du?

Möchtest du einfach mal ganz unverbindlich mitmachen oder hast du noch Fragen, die Du uns persönlich stellen möchtest?